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BöZ am Mittag 2020-09-24

2020-09-24
Stand: 13:32 Uhr



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Rstungselektronikhersteller Hensoldt kommt zum Niedrigpreis an die Brse

cru - Nach dem enttäuschenden Handelsstart des Wohnmobilbauers Knaus Tabbert bangt die Frankfurter Finanzgemeinde nun um das Debüt von Hensoldt am Freitag. Der bayerische Rüstungselektronikhersteller muss sich mit einem niedrigeren Preis zufriedengeben als erhofft und teilt seine Aktien mit 12 Euro am unteren Ende der Preisspanne zu, die bis 16 Euro reichte. Damit bringt der Börsengang dem Unternehmen selbst 300 Mill. Euro für neue Aktien ein - und dem Mehrheitseigentümer KKR rund 160 Mill. Euro. Insgesamt liegt der Emissionserlös bei 460 Mill. Euro - was Hensoldt zum fünften und bisher größten deutschen IPO im Jahr 2020 macht. Das Unternehmen aus Taufkirchen bei München teilte 38,3 Millionen Aktien zu, davon 25 Millionen neu ausgegebene Aktien aus einer Kapitalerhöhung. Damit sind  37% der Aktien künftig im Streubesitz. Der verbleibende Mehrheitsanteil gehört weiterhin dem US-Finanzinvestor KKR. Allerdings hat die Bundesregierung bis Ende 2020 ein Vorkaufsrecht für 25,1% der Anteile, weil Hensoldt als Spezialist für die Enttarnung von Tarnkappen strategisch bedeutsam für die Bundeswehr ist. Von 2021 an tritt das staatliche Vorkaufsrecht erst wieder in Kraft, falls KKR den Anteil unter 25% reduziert.

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Hella sieht Anzeichen fr Markterholung

BZ - Der Autozulieferer Hella sieht Licht am Ende des Tunnels und ist besser als ursprünglich erwartet ins neue Geschäftsjahr (31.5.) gestartet.  "Der Ausblick auf die kommenden Monate stimmt uns verhältnismäßig positiv. Die Anzeichen für eine gewisse Markterholung im Laufe des aktuellen Geschäftsjahres haben sich zuletzt weiter verdichtet", äußerte Konzernchef Rolf Breidenbach am Donnerstag. So habe sich etwa das Automotive-Geschäft insbesondere in Europa und Amerika besser entwickelt als der Markt und gegenüber dem vierten Quartal des abgelaufenen Bilanzjahres wieder deutlich erholt. Doch wegen der Covid-19-Pandemie gebe es noch Unsicherheiten. "Deshalb bleiben wir bis auf Weiteres bei der genannten Prognosebandbreite", so der Manager. Der Licht- und Elektronikspezialist verbuchte im ersten Quartal seines Bilanzjahres 2020/21 allerdings wegen Rückstellungen von 169 Mill. Euro für den geplanten Personalabbau rote Zahlen. Bei einem Umsatzrückgang um 10,6% auf 1,36 Mrd. Euro lag das Minus im operativen Geschäft (Ebit) bei 115 Mill. Euro. Bereinigt halbierte sich das Ebit im Jahresvergleich auf 56 Mill. Euro. Im Gesamtjahr peilt Breidenbach einen Umsatz zwischen 5,6 bis 6,1 (i.V.: 5,8) Mrd. Euro an und eine bereinigte Ebit-Marge von 4,0 bis 6,0 (4,0)%. Der Autozulieferer hatte sich im Sommer auf ein langes Tief in der Branche eingestellt und den Abbau von 900 Arbeitsplätzen am Firmensitz in Lippstadt bis Ende 2023 angekündigt.

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Ifo-Geschftsklima hellt sich fnften Monat in Folge auf

ba - Die Stimmung in den Chefetagen deutscher Unternehmen ist zwar im September trotz steigender Corona-Neuinfektionen abermals etwas besser geworden, allerdings fiel der fünfte Anstieg in Folge nicht ganz so kräftig aus wie erhofft. Das Ifo-Geschäftsklima stieg gegenüber dem Vormonat um 0,9 Punkte auf 93,4 Punkte, wie das Ifo-Institut mitteilte. Ökonomen hatten einen etwas stärkeren Anstieg auf 93,8 Punkte erwartet. "Die deutsche Wirtschaft stabilisiert sich trotz steigender Infektionszahlen", kommentierte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Situation abermals positiver und erwarteten eine weitere Erholung ihrer Geschäfte.

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